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Datum: 20. Oktober 2016 | Kategorie: Hintergrund

Internetnutzer möchten digitale Einkaufshelfer nutzen

Potentiell würden noch mehr Kunden online einkaufen als heute. Das ist das Kernergebnis einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts ipsos. Das grundlegende Problem für eine noch vorhandene Skepis bei den Verbrauchern: Sie vermissen eine mit dem im Einzelhandel vergleichbare persönliche Beratung.

Bei Beratung wird Einzelhandel bevorzugt

So hat die Erhebung von ipsos ergeben, dass die Hälfte der deutschen Internetnutzer (57%) Geschäfte vor Ort bevorzugt. Auch in Frankreich und in Großbritannien (beide ebenfalls 57%) shoppen viele Internetnutzer aufgrund nicht ausreichender persönlicher Beratung lieber im Einzelhandel, statt im Online-Handel.

„Größte Barriere für das Onlineshopping ist die fehlende persönliche Beratung. Doch dafür gibt es auch beim Onlinekauf digitale Einkaufshelfer: rund vier von zehn (39%) deutschen Onlinern würden die persönliche Shoppingberatung im Netz gerne ausprobieren“, heißt es von ispos.

Internetnutzer mögen Chat-Beratung

Vor allem Chats auf der Website des jeweiligen Anbieters können sich deutsche Internetnutzer für die persönliche Beratung vorstellen. Ein Drittel der Befragten hat hierzulande Interesse daran. Ähnlich sieht es bei den Briten (33%) und den Franzosen (34%) aus.

Denkbar ist zum Beispiel eine Beratung per WhatsApp oder Facebook Messenger. Ein Viertel der deutschen Internetnutzer (26%) würde sich so beraten lassen wollen. Unter den “Millennials” sind es sogar drei von zehn (29%) Nutzern.

„Die Digitalisierung und Entwicklung neuer Technologien ermöglicht sehr viel mehr, als die ‚klassische‘ Beratung beim Onlineshopping via Browser oder App. Die Konsumenten sind auch offen für andere Einkaufstechnologien“, erklärt Diana Livadic, Manager Ipsos Connect. So ist zum Beispiel auch der Onlinekauf per Sprachassistent für ein Viertel (25%) der deutschen Internetnutzer interessant. Ähnlich sehen das die französischen (22%) und britischen (23%) Internetnutzer.


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