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Datum: 07. Juli 2017 | Kategorie: Bürodienstleistungen

Muss man mit Outbound-Kampagnen immer was verkaufen?

Das Telefon klingelt und nach dem Abnehmen des Hörers ertönt eine unbekannte Stimme: “Schönen Guten Tag Herr Meyer, hier spricht Frau Müller von der Firma XY. Haben Sie schon mal was von unserem Produkt A-Z gehört?”. So oder so ähnlich klingen heutzutage viele Werbeanrufe. Oft werden diese durch ein Call-Center im Auftrag eines Unternehmens durchgeführt und haben nur ein Ziel: Verkaufen! Aber seien wir doch mal ganz ehrlich: Viele der Angerufenen sind hier schon geneigt, einfach aufzulegen.

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"Mir passt das gerade gar nicht!” und “Nein, Danke! Kein Interesse.” sind dabei die gängigsten Antworten, um den unangenehmen Werbeanruf loszuwerden. Dicht gefolgt von Fragen, wie zum Beispiel: “Wo haben Sie denn meine Nummer her?” oder “Wie kommen Sie darauf, dass ich daran Interesse haben könnte?” Auf den Punkt gebracht, beschreibt das o.g. Szenario eine vollkommen misslungene Outbound-Kampagne. Sie ist zu null Prozent zielführend und mit angrenzender Wahrscheinlichkeit ohne Einwilligung der Kunden.

Was ist erlaubt?

Die sicherste Methode, um an eine Einwilligung des Kunden zu gelangen, ist das Double-Opt-In (DOI). Bei diesem Verfahren erhält der Kunde zusätzlich eine Email, welche er bestätigen muss. Erfolgt dies nicht, verfällt die Einwilligung und er darf nicht kontaktiert werden. Diese Einwilligung ist im B2C (Business-to-Customer)-Bereich zwingend erforderlich. Im Internet gibt es zahlreiche Adresshändler, welche eine große Zahl an B2C-Adressen verkaufen. Diese Angebote sollten allerdings genaustens hinterfragt werden, denn meist sind diese Adressen ohne Einwilligung.

Dagegen sieht es im B2B (Business-to-Business)-Bereich etwas entspannter aus. Zwar dürfen Unternehmen angerufen werden, allerdings nur, wenn das Produkt oder die Dienstleistung im direkten Zusammenhang mit der Branche des Unternehmens stehen. Wahllose Anrufe, um z.B. Büromaterial zu verkaufen, sind hingegen nicht erlaubt. Leider verschaffen immer wieder einige schwarze Schafe den Outbound-Kampagnen einen negativen Ruf.

Es ist ein Irrglaube, dass Outbound-Kampagnen immer nur dem Verkauf dienen

Outbound wird häufig nur in Verbindung mit dem Telefonverkauf gebracht. Doch die Möglichkeiten sind noch vielseitiger. Ein Beispiel dazu: Ein Händler und Dienstleister für Sicherheitstechnik verkauft an diverse Unternehmen Feuerlöscher. Feuerlöscher haben einen festen Wartungsintervall, nur achten die Kunden nicht auf solche Kleinigkeiten. Hier kann das Unternehmen mit einer gezielten Outbound-Kampagne die Kunden erreichen und Termine für die Wartung vereinbaren.

Das Beispiel lässt sich auf viele unterschiedliche Bereiche erweitern. Ob als Messe- oder Event-Nachfass, um säumige Zahler erreichen, Bestandskunden oder Kündiger zu reaktivieren, Kundenbefragungen nach einem Kauf oder einer Reklamation und vieles mehr. Die Kontaktdaten sind bereits vorhanden - schlafendes Kapital sozusagen. Natürlich muss das Unternehmen auch hier auf die Einwilligung des einzelnen Kunden achten, nur ist diese meist durch vergangene Vorgänge schon vorhanden. Warum also nicht nutzen und damit die Kundenbindung und den Umsatz steigern.

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